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BIOGRAFIE

Beschrieben als Sängerin mit einer "attraktiven, reichlichen Stimme" (Beckmesser.com) und einem "großartigen dramatischen Instinkt" (El País), Melissa Zgouridi macht sich sowohl in Europa als auch in ihrer Heimat, den USA, schnell einen Namen. Die junge brasilianisch-amerikanische Sängerin trat kürzlich dem Ensemble des Saarländischen Staatstheaters in Saarbrücken bei, wo sie die Partien von Ruggiero in „Alcina", Dryade in „Ariande auf Naxos", und Mercédès in „Carmen" in der 2021/2022 Spielzeit verkörpern wird. 
 
Melissa ist die Gewinnerin verschiedener Preise und Auszeichnungen. Zuletzt erhielt sie den Eva Kleinitz Preis bei dem Concorso Lirico Internazionale di Portofino 2021 (Juryvorsitzer: Dominique Meyer) und ein Stipendium des internationalen Richard-Wagner-Verbandes für die Bayreuther Festspiele 2021. Weitere Auszeichnungen sind der 5. Preis und der außerordentliche Preis „Mercedes Viñas“ beim 57. Internationalen Tenor-Viñas-Wettbewerb, der 2. Platz im Wettbewerb „The American Prize“ in der Kategorie „Women in Art Song & Oratorio“, der Young Talent Award beim Internationalen Gesangswettbewerb des Immling Festivals, der 1. Platz beim Gesangswettbewerb Friends of Eastman Opera. Sie war eine Distriktsiegerin bei dem Metropolitan Opera National Council Auditions 2020 und erhielt ein Fulbright Stipendium 2015-2016.
 
Zu Melissas Performance-Highlights gehören das Alto Solo in „Messiah" mit Scratch Muziekdagen Leiden in den Niederlanden, die Rolle eines Lehrbuben in „Die Meistersinger von Nürnberg" unter der Leitung von Christian Thielemann und unter der Regie von Jens-Daniel Herzog bei den Salzburger Osterfestspielen 2019 sowie die Rolle der Roßweiße in einer Konzertversion von „Die Walküre" mit dem Staatstheater Augsburg in Deutschland zu singen.
 
Weitere Opernrollen in ihrem Repertoire sind Olga in „Eugene Onegin“, Dame Quickly in „Falstaff“, Bradamante in „Alcina“, Augusta Tabor in „The Ballad of Baby Doe“ von Douglas Moore, Mère Jeanne in „Dialogues des Carmélites“, Amastre in „Xerxes" und Miss Todd in „The Old Maid and the Thief" von Menotti.
 
Als leidenschaftliche Oratorium- und Konzertsängerin war Melissa als Solistin in Händels „Messias", Rossinis „Petite messe solennelle", Bachs „Matthäus-Passion", Mahers „Symphonie Nr. 2" und „Symphonie Nr. 3", Vivaldis „Magnificat", Haydns „Paukenmessen", Mozarts „Requiem" und „Messe in C-Dur „Piccolomini“ zu hören. Bei den St. Gellert Festspielen 2017 in Szeged, Ungarn, sang Melissa das Alt-Solo in Beethovens „Symphonie Nr. 9".
 
Vor der COVID-19-Pandemie war Melissa als „Festival Artist mit der Opera Saratoga (USA) und als Britten-Pears Young Artist beim Aldeburgh Festival (UK) eingagiert. An der Opera Saratoga hätte Melissa ihr Rollendebüt als Suzuki in Puccinis „Madama Butterfly" gegeben, das Alto Solo in Rossinis „Petite messe solennelle" aufgeführt und die Rolle von Ruth in "The Pirates of Penzance" von Gilbert & Sullivan übernommen. Beim Britten-Pears Young Artist Programm hätte sie mit Anne Sofie von Otter und Malcom Martineau am Kurs „French Mélodie & Scandinavian Song" teilgenommen.
 
Melissa schloss ihr Studium an der Universität Mozarteum Salzburg (Österreich) 2018 mit Auszeichnung mit einem Master im Konzertfach Lied- und Oratorium ab, wo sie Lied bei Thérèse Lindquist und Gesang bei Michèle Crider studiert hat. Melissa hat einen Bachelor-Abschluss in „Vocal Performance" von der Eastman School of Music in Rochester, New York (USA), wo sie bei Dr. Robert McIver studierte. Sie ist Absolventin der Janiec Opera Company am Brevard Music Center (USA) und hat an verschiedenen Schulungen und Meisterkursen mit namhaften Musikern wie Brigitte Fassbaender, Hedwig Fassbender, René Massis, Graham Johnson, Norbert Schmittberg, Yamina Maamar und Elisabeth Werres teilgenommen. 
 
Melissa singt nicht nur, sondern ist auch die Gründerin ihres eigenen kleinen Unternehmens. Die Melissa Zgouridi Studios sind ein Kreativstudio mit Schwerpunkt auf Fotografie- und Webdesign-Dienstleistungen für Musiker und Künstler.