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BIOGRAFIE

Gelobt für ihren „betörenden schönen Mezzo, gestaltungsstark und voller Farben“ (Saarbrücker Zeitung), macht sich Melissa Zgouridi sowohl in Europa als auch in ihrer Heimat USA schnell einen Namen. Im Januar 2021 begann die junge brasilianisch-amerikanisch-chinesische Sängerin einen Halbjahresvertrag am Saarländischen Staatstheater, wo sie in Saarbrücken & am Grand Théâtre de Luxembourg die 3. Weird Sister in Pascal Dusapins "Macbeth Underworld" sang. Melissa wurde daraufhin mit der Spielzeit 2021/22 in fest das Ensemble des Saarländischen Staatstheaters übernommen. Zu ihren Rollen dieser Spielzeit zählen Ruggiero in „Alcina“, Dryade in „Ariadne auf Naxos“ & Mercédès in „Carmen“. Neben ihren Engagements am Theater sang Melissa im Oktober 2021 Bergs „Sieben frühe Lieder" mit dem ensembleKONTRASTE unter der Leitung von Maestro Jac van Steen in Nürnberg.

Melissa ist Trägerin zahlreicher Preise und Auszeichnungen. Zuletzt war sie Finalistin und Preisträgerin des „Eva Kleinitz Award“ beim Concorso Lirico Internazionale di Portofino (Juryvorsitz: Dominique Meyer) 2021, Halbfinalistin des Pariser Opernwettbewerbs und wurde als Stipendiatin der internationalen Richard-Wagner-Verbandes ausgewählt. Melissa war Gewinnerin des fünften Preises und des außerordentlichen Preises „Mercedes Viñas“ beim 57. Internationalen Tenor-Viñas-Wettbewerb am Gran Teatre del Liceu in Barcelona, eine Bezirksgewinnerin der Metropolitan Opera National Council Auditions 2020 und Gewinnerin des zweiten Preises in den Kategorien „Lied & Oratorio“ und „Oper“ des American Prize Competition. Weitere Auszeichnungen sind der Nachwuchspreis beim Internationalen Gesangswettbewerb des Opernfestival Gut Immling und der erste Preis bei der Friends of Eastman Opera Vocal Competition sowie eines 2015-2016 Fulbright Grants.
 
Vor ihrem Festengagement in Saarbrücken trat Melissa in verschiedenen Konzerten & Projekten in ganz Europa auf. Bei den St. Gellert Festspielen 2017 in Ungarn war sie als Solistin in Beethovens „Symphonie Nr. 9“ zu sehen. 2019 sang Melissa Roßweiße in einer konzertanten Fassung von Wagners „Die Walküre“ unter der Leitung von Maestro Domonkos Héja am Staatstheater Augsburg & trat als Lehrbube in „Die Meistersinger von Nürnberg“ unter der Leitung von Christian Thielemann und unter der Regie von Jens-Daniel Herzog bei den Salzburger Osterfestspielen auf. Im Sommer 2020 sollte Melissa ihr Rollendebüt als Suzuki in Puccinis „Madama Butterfly“ an der Opera Saratoga (USA) geben und wurde als Britten-Pears Young Artist im Kurs mit Anne-Sofie von Otter & Malcolm Martineau bei den Aldeburgh Festspielen (UK) ausgewählt - beide Engagements wurden aufgrund von COVID-19 abgesagt.
 
Als leidenschaftliche Oratoriums- und Konzertsängerin war Melissa als Solistin in Bachs „Matthäuspassion“, Vivaldis „Magnificat“, Haydns „Scena di Berenice“ und „Paukenmesse“, Händels „Messias“, Mozarts „Krönungsmesse“, „Requiem“ und „Messe in C-Dur ‚Piccolomini‘“, Beethovens „Symphonie Nr. 9“, Rossinis „Petite messe solennelle“ und Mahlers „Symphonie Nr. 2“ und „Symphonie Nr. 3“ in Österreich, Deutschland, Ungarn, den Niederlanden und den vereinigten Staaten zu hören.
 
Melissa schloss ihr Studium mit Auszeichnung an der Universität Mozarteum Salzburg (Österreich) mit einem Master in Lied- und Oratorium ab und hat einen Bachelor in Vocal Performance der Eastman School of Music in Rochester, New York (USA). Sie absolvierte zusätzliche Trainings & Residenzen bei der Janiec Opera Company am Brevard Music Center (USA), dem Exzellenz Labor Gesang bei Hedwig Fassbender und 
René Massis (Deutschland), Eppaner Liedsommer bei KSin Brigitte Fassbaender (Südtirol), dem Canto Gesangsprogramm (Online) mit Lucy Arner, Liora Maurer und Sharon Mohar, sowie der Opera Saratoga in einer Online-Version ihres Nachwuchsprogrammes 2020.

Neben dem Singen ist Melissa die Gründerin ihres eigenen kleinen Unternehmens. Melissa Zgouridi Studios  ist ein Kreativstudio mit Fokus auf Fotografie & Webdesign Services für Musiker & Künstler.


Stand: Dezember 2021