
BIOGRAFIE
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Die brasilianisch-amerikanische Mezzosopranistin Melissa Zgouridi wurde von Publikum und Kritik gleichermaßen für ihre „erhabene, funkelnd bronzene Stimme“ (Forum Opéra) und ihre „leidenschaftliche Interpretation“ (Das Opernglas) hochgelobt.
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Melissa eröffnet ihre Saison 2025/2026 mit einer Rückkehr ans Stadttheater Klagenfurt, wo sie in einer Neuproduktion von Aron Stiehl unter der musikalische Leitung von Chin-Chao Lin ihr Rollendebüt als Brangäne in Wagners Tristan und Isolde geben wird. Anschließend gibt sie am Salzburger Landestheater ihr Haus- und Rollendebüt als Cornelia in Giulio Cesare, in einer Inszenierung von Chiara Osella & Carlo Massari, unter der musikalischen Leitung von Carlo Cimento. Im Frühjahr 2026 kehrt Melissa an die Metropolitan Opera zurück, wo sie Isabel Leonard als Frida Kahlo in Gabriela Lena Franks El Último Sueño de Frida y Diego (Regie: Deborah Colker, Dirigat: Yannick Nézet-Séguin) covern wird. Den Höhepunkt der Saison bildet ihr Debüt bei den Bregenzer Festspielen, wo sie als Annina in einer Neuproduktion von La Traviata auf der Seebühne auftritt (Regie: Damiano Michieletto, Dirigat: Kirill Karabits und Pietro Rizzo).
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In der Saison 2024/2025 sang Melissa die Titelpartie in Bizets Carmen in einer Neuproduktion am Theater Hagen und gab ihr Rollendebüt als Erda in Siegfried am Saarländischen Staatstheater. Sie kehrte als Erda sowohl in Das Rheingold als auch in Siegfried ans Theater Dortmund zurück, im Rahmen der Aufführung des kompletten Ring-Zyklus. Im Mai 2025 war Melissa als Erda in einer konzertanten Aufführung von Siegfried am Opéra Royal du Château de Versailles mit Sébastien Rouland und dem Saarländischen Staatsorchester zu hören.

Oben: Als Carmen in "Carmen"
Links: Als Prinz Orlofsky in "Die Fledermaus"

Zu ihren Engagements 2023/2024 zählen die 3. Hexe in Pascal Dusapins Macbeth Underworld an der Opéra Comique (Regie: Thomas Jolly, Dirigat: Franck Ollu), Prinz Orlofsky in Die Fledermaus am Stadttheater Klagenfurt (Regie: Aron Stiehl, Dirigat: Nicholas Milton), Erda in einer Neuproduktion von Das Rheingold am Theater Dortmund (Regie: Peter Konwitschny, Dirigat: Gabriel Feltz) sowie das Cover der Suzuki in Anthony Minghellas Inszenierung von Madama Butterfly an der Metropolitan Opera.
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Von 2021 bis 2023 war Melissa Ensemblemitglied am Saarländischen Staatstheater, wo sie sich mit ihren dynamischen Rolleninterpretationen von Carmen (Carmen), Ruggiero (Alcina), Erda (Das Rheingold) und Prinz Orlofsky (Die Fledermaus) rasch zum „Publikumsliebling“ (OPUS Kulturmagazin) entwickelte. 2023 kreierte sie die Rolle des Laertes in der Uraufführung von Sarah Nemtsovs Ophelia. Mit dem Saarländischen Staatstheater gastierte Melissa am Opéra Royal du Château de Versailles als Erda & Floßhilde in einer konzertanten Aufführung von Das Rheingold sowie am Grand Théâtre de Luxembourg als 3. Hexe in Dusapins Macbeth Underworld.
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Weitere Engagements umfassen Bergs Sieben frühe Lieder mit ensembleKONTRASTE unter Jac van Steen in Nürnberg, Roßweiße in einer konzertanten Aufführung von Wagners Die Walküre am Staatstheater Augsburg sowie die Lehrbuben in Die Meistersinger von Nürnberg bei den Salzburger Osterfestspielen unter der Leitung von Christian Thielemann und in der Regie von Jens-Daniel Herzog. Als leidenschaftliche Oratorien- und Konzertsängerin trat sie zudem als Solistin in einem breiten Repertoire in Österreich, Deutschland, Ungarn, den Niederlanden und den USA auf.
Melissa erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Fünften Preis sowie den Mercedes Viñas Sonderpreis beim Tenor Viñas Wettbewerb am Gran Teatre del Liceu in Barcelona, den „Eva Kleinitz“-Preis beim Concorso Lirico Internazionale di Portofino, und sie war Finalistin des Elizabeth Connell Wettbewerbs 2024 in der Wigmore Hall. Sie ist Stipendiatin der Olga Forrai Foundation for Dramatic Voices, Bayreuth-Stipendiatin des Internationalen Richard-Wagner-Verbands sowie Fulbright-Stipendiatin.
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Melissa hat ihren Masterabschluss im Fach Lied- und Oratoriengesang mit Auszeichnung an der Universität Mozarteum Salzburg sowie ihren Bachelorabschluss in Gesang an der Eastman School of Music (USA) erworben. Melissa ist freischaffend und lebt in Österreich.
„Ihre Stimme verbindet stimmliche Stabilität mit warmem Klang und bewegender Ausdruckskraft...Zgouridi verleiht der Brangäne eine Tiefe und Vielschichtigkeit, die ihren Anteil am Gesamtgeschehen besonders deutlich macht.“
IOCO KULTUR IM NETZ
OPERNREPERTOIRE
+in Vorbereitung
*Cover
BIZET
Carmen (Carmen)
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DUSAPIN, PASCAL
3rd Weird Sister (Macbeth Underworld)
FRANK, GABRIELA LENA
Frida Kahlo (El último sueño de Frida y Diego)+*
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HÄNDEL
Amastre (Xerxes)
Cornelia (Giulio Cesare)+
Ruggiero (Alcina)
MOORE, DOUGLAS
Augusta Tabor (The Ballad of Baby Doe)
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NEMTSOV, SARAH
Laertes (Ophelia) - Uraufführung
POULENC
Mère Jeanne (Les dialogues des Carmélites) - auf Englisch
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PUCCINI
Suzuki (Madama Butterfly)
SCHOECK, OTHMAR
Penthesilea (Penthesilea)+
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STRAUSS, JOHANN
Prinz Orlofsky (Die Fledermaus) - auf Deutsch
STRAUSS, RICHARD
Dryade (Ariadne auf Naxos)
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TSCHAIKOWSKI
Olga (Eugene Onegin)
VERDI
Annina (La Traviata)+
Flora (La Traviata)
Maddalena (Rigoletto)*
Quickly (Falstaff)
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WAGNER
Brangäne (Tristan und Isolde)
Erda (Das Rheingold)
Erda (Siegfried)
Floßhilde (Das Rheingold)
Fricka (Das Rheingold)*
Roßweiße (Die Walküre)
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KONZERTREPERTOIRE
+in Vorbereitung
* Cover
BACH
Matthäus-Passion
Weihnachtsoratorium (Teil I-III)
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BEETHOVEN
9​. Sinfonie
BERG
Sieben frühe Lieder
BERLIOZ
Les nuits d'été
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DURUFLÉ
Requiem
ELGAR
The Music Makers*​​
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HÄNDEL
Messias
HAYDN
Paukenmesse
Scena di Berenice (Hob. Xxiva:10)​
MAHLER
2. Sinfonie
3. Sinfonie
MOZART
Ch'io mi scordi di te? (K.505)
Krönungsmesse
Messe in C-Dur (KV 257)
Requiem​
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ROSSINI
Petite messe solennelle
PERGOLESI
Stabat mater
VERDI
Requiem+



